Grundannahme
Kinder sind Weltendecker. Sie sind Künstler, Handwerker, Forscher und Philosophen. Sie gestalten ihr Umfeld und werden gleichzeitig durch dieses geprägt.
Speziell
Die Psychomotorik greift diese Annahme auf und bietet ein "Entwicklungsumfeld", in deren Mittelpunkt die Kategorien Bewegung und Wahrnehmung stehen. Psychomotorische Bewegungs- und Wahrnehmungsförderung hat das Ziel, die Handlungsmöglichkeit der Kinder zu erweitern."Es geht darum, das Kind zu befähigen, sich sinnvoll mit sich selbst, seiner dinglichen und personalen Umwelt auseinander zu setzen und entsprechend zu handeln. Diese Lernprozesse spielen sich im Motorischen ab, im Kognitiven, im Affektiven und im Sozialen." (E.J.Kiphard, (Be-)Gründer der deutschen Psychomotorik, 2001,30)
Dies gelingt unter anderem durch:
- Freude an der eigenen Leistungsfähigkeit
- "Spielend lernen" durch Bewegung und Handeln
- Experimentieren mit neuen "Entwicklungs"-Aufgaben
- Förderung der emotionalen Selbstregulation
- Speziellen Angeboten zur Körperwahrnehmung